Schlagwort-Archive: Fotografie

Spiegel Bericht über Sebastian Salgado

Ich möchte Euch heute kurz über einen Artikel im aktuellen Spiegel (Print Version) informieren.

Der berühmte Reportage Fotograf Sebastião Salgado fotografierte die Opfer des Völkermords in Ruanda, Hungertote und zu Gerippen verkümmerte Flüchtlinge. Im Interview erzählt Salgado unter anderen wie er die ‚Menschen hassen lernte‘ und wie sein Körper aufgrund der vielen tausenden gesehenen Leichen innerlich starb.

Salgado gehört für mich aufgrund der vielen berührenden und gleichzeitig beeindruckenden Bildern in die oberste Liga der lebenden Reportagefotografen. Ich kann Euch nur empfehlen, den aktuellen Spiegel in der Printversion zu kaufen und den Artikel zu lesen.

In der Online Ausgabe des Spiegels gibt es zudem einen begleitenden Artikel zum Film:

Das Salz der Erde“ erzählt jetzt Wim Wenders.

Der deutsche Regisseur Wim Wenders  hat Salgado zwei Jahre bei seinem letzten Fotoprojekt „Genesis“ begleitet und zusammen mit dem ältesten Sohn des Fotografen, Juliano, den Dokumentarfilm „Das Salz der Erde“ gedreht. [Quelle: Spiegel Online]

Stay tuned
Euer Gerhard

Link zur Online Ausgabe: http://bit.ly/102SWGQ
Link zum Film „Das Salz der Erde“: http://www.dassalzdererde-derfilm.de/

Harald Schmitt – kein Komiker

Gewiss, fast jeder von meinen Lesern kennt den Late Night Talker, Komiker und Entertainer Harald Schmidt. Doch wer von Euch kannte bis heute Harald Schmitt?
Harald Schmidt und Harald Schmitt sind sogar gemeinsam auf einem Foto verewigt, aber beide haben bzw. hatten einen völlig unterschiedlichen Beruf.

Der am 02. März 1948 in Hausen bei Mayen geborene Harald Schmitt zählt wohl zu den profiliertesten internationalen Reportagefotografen der sechs mal den World Press Award erhielt.

Im Jahr 1976 gewann Schmitt beim World Press Award den ersten Preis in der Kategorie ‚Portrait‘ für die Aufnahme von ‚Indira Gandhi‘. Schmitt arbeitete 33 Jahre für das deutsche Nachrichtenmagazin ‚Stern‘.

Ich bin mir sicher, dass viele von Euch schon einmal ein Foto von Harald Schmitt gesehen haben, aber die wenigsten von Euch können es ihm zuordnen oder kennen gar sein Buch:

Auf den Punkt – 33 Jahre als Fotoreporter für den stern

Auf dieses Buch bin ich kürzlich gestoßen als ich auf der Suche nach einem Buch über Fotoreportage war.

Harald Schmitt beschreibt in diesem dreihundertdrei Seiten starken Bildband, wie die von Ihm bekanntesten und eindrucksvollsten Fotoreportagen entstanden sind. Es ist erstaunlich welche Akribie in der Vorbereitung für diese Reportagen erforderlich war.

Es beeindruckt mich welche Passion Harald Schmitt auf sich nehmen musste um die Leser des Sterns solch tolle Geschichten mit seinen Bildern erzählen konnte. Mir war nicht bewusst, welcher Aufwand für eine gute Fotoreportage getrieben werden muss und wie viel Beobachtungsgabe, Geduld und Ausdauer die Grundvoraussetzungen für ein wirklich gutes Bild vonnöten sind.

Mir persönlich gefällt das Portrait von Jassir Arafat am besten. Für dieses Portrait erhielt Harald Schmitt den dritten Platz in der Kategorie ‚Portait‘ beim World Press Award im Jahr 1975.

Mir gefällt:

  • Der Bildaufbau, Bildschnitt (Arafat im rechten unteren Bildeck, die Siegerpose diagonal über zwei drittel des Bildes
  • Das Hochformat, welches den gewählten Bildaufbau überhaupt erst möglich machte

Das schlichte Schwarz/Weiß dieses Fotos unterstreicht die Bildaussage und ist für mich der Baustein welcher das Bild vollkommen macht.

Ich empfehle Euch das im Addison-Wesley Verlag erschienen Buch und den Besuch von Harald Schmitts Internetauftritt.

Stay tuned
Euer Gerhard

ISBN: 978-3-8273-3026-0
Internetauftriff: www.harald-schmitt.com

33 Jahre Fotoreporter für den stern

Zenit 12 XP, Auf den Punkt – 33 Jahre Fotoreporter für den stern

Der Herbst und der UV Filter

Der Herbst und der UV Filter

Bis zum heutigen Tag hatte ich an all meinen Objektiven einen jeweilig passenden UV Schutzfilter angeschraubt. Als ich kürzlich einen YOUTUBE Beitrag von einem bekannten Fotografen zum Thema Fotografie Filter sah, riet dieser von der Verwendung des UV Filters ab.

Der Fotograf begründete dies vor dem Hintergrund der perfekt gerechneten Objektive bei denen ein zusätzliches ‚Glas‘ (Filter) die eigentlichen optischen Berechnungen zugrunde machen würde.

Ich habe heute von meinem Standardzoom Objektiv den Filter abgenommen und die Bildergebnisse von Bildern mit aufgeschraubten Filter verglichen. Das Ergebnis lässt den Schluss zu, daß ein aufgeschraubter UV Filter die Bildqualität verschlechtert. Ich kann Euch garantieren, dass ich nie billige Filter verwendet habe und, dass ich zukünftig – mit Ausnahmen – keine mehr verwenden werde.

Ein Einsatz macht für mich überhaupt nur mehr dann Sinn, wenn ich auf Reisen gehe oder in einem staubigen, sandigen, dreckigen Umfeld fotografieren muss. In allen anderen Situationen schütze ich meine Objektive mit der – immer – aufgeschraubten Gegenlichtblende.

Ich habe heute versucht ein paar Herbstimpressionen einzufangen und möchte Euch die heutigen Bilder nicht vorenthalten.

Welche Filter verwendet Ihr und was haltet Ihr vom Einsatz des UV Filters?

Stay tuned!
Euer Gerhard

San Torin (Thira)

Jetzt sind es schon ein paar Tage her, seitdem ich meinen letzten Blog Eintrag verfasst habe. Ich hab mir mal eine bewusste Auszeit genommen, hab sehr glücklich geheiratet und unsere Hochzeitsfeier sehr genossen.

Unseren Hochzeitsurlaub haben wir auf San Torin (Thira) verbracht und ich möchte Euch heute ein paar Fotos davon zeigen.

Ich habe lange hin und her überlegt, ob ich meine DSLR oder nicht doch lieber meine Kompaktkamera als Reise Equipment in den Urlaub mitnehmen soll.

Das lag an folgenden Gründen:

  • Gewicht: Bei längeren Fotoabenteuern wird das DSLR Equipment zu schwer, die Kompaktkamera ist leicht und handlich.
  • Diebstahl: DSLR Equipment wird gerne gestohlen, die Kompaktkamera bietet weniger Anreiz und lässt ich besser verstecken.
  • Brennweite: Mit meiner Kompaktkamera habe ich weniger Flexibilität in der Auswahl der Brennweite. Sie hat ein fix eingebautes Objektiv, bietet weder einen richtigen Weitwinkel noch eine anspruchsvolle Telebrennweite. Mit einer DSLR und verschiedenen Objektiven habe ich genug Auswahl.

Ich hab mich schließlich für die kleine, leichte und einfach transportierbare
Kompaktkamera
entschieden und ich bin mit den Bildergebnissen zufrieden.

Ich wollte klassische ‚Postkartenfotos‘ schießen und mit Licht und Schatten spielen. Beides ist mir aus meiner Sicht gelungen und ich bin mit den Bildern wirklich glücklich.

Mit den in diesem Urlaub gemachten Erfahrungen kann ich wiederum bestätigen, dass die verwendete Kamera insgesamt nur sehr wenig mit dem gelungenen Bild oder der damit verbundenen Bildaussage zu tun hat.

Überzeugt Euch selbst, über Euer Feedback zu meinen Bildern freue ich mich wie immer!

Stay tuned,
Euer Gerhard

Ein toller Blog und das EOS 7D Mk II Gerücht

Ich hatte ja vor kurzem zu Gerüchten über die Nachfolgerin der Canon EOS 7D geschrieben und möchte Euch heute auf die gesammelten News zur Canon EOS 7D Mk II von ‚Lothars Lichtbilder‘ hinweisen.

Der Autor hat den aktuellen Stand der Gerüchteküche zusammengefasst und ich finde es interessant, dass Amazon tatsächlich bei Kaufinteresse für die EOS 7D nur mehr auf Drittanbieter verweist. Ist das ein weiterer Hinweis darauf, dass eine EOS 7D Mk II bald der Fotografie Welt vorgestellt wird?

Ein zusätzliches Gerücht, wonach Canon eine Mittelformatkamera auf den Markt bringen wird, möchte ich Euch nicht vorenthalten. Der Markt für Mittelformatkameras ist ohnehin schon heiß umkämpft und ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, daß auf diesem Markt noch Platz für einen weiteren Anbieter ist. Gibt es mittlerweile so viele zahlungsrkräftige Kunden die sich den Ankauf und Betrieb eines Mittelformat Equipments leisten können?

Wodurch möchte sich Canon vom Mittbewerb abgrenzen, handelt es sich hier womöglich um ein sehr teures Prestigeprojekt? Ein mögliches Argument für die Einführung einer Mittelformatkamera könnte die Interportabilität der Objektive und des Zubehörs zwischen der EOS Serie und der neuen Mittelformatkamera sein.

Für Profifotografen aus den Segmenten Werbung und Fashion könnten man so womöglich ein Argument für die Bindung an die Marke beim Umstieg von kleineren Sensor Formaten auf Mittelformat schaffen.

Hier die Links zu den Gerüchten:

http://www.lothars-lichtbilder.de/2014/08/canon-eos-7d-mk2-stand-der-geruechte/

http://www.canonrumors.com/category/photography/canon-medium-format/

Bevor ich es vergesse, die Bilder auf der Homepage von ‚Lothars-Lichtbilder‘ finde ich ausgezeichnet, davon kann ich mir einiges abschauen. Vor allem die Bilder aus Italien beeindrucken durch Bildsprache und tolle Komposition.

Stay tuned
Euer Gerhard

Kein Wetter für Architekturaufnahmen

Seit ein paar Wochen herrscht hier im Rheinland Regenwetter und ich hatte im August noch nicht die Gelegenheit bei bestem Wetter Architekturaufnahmen zu machen.

Dennoch versuche ich meine Kamera immer mit dabei zu haben und am heutigen Tag habe ich ein wirklich tolles Gebäude entdeckt. Wir haben trotz schlechtem Wetter einen Ausflug nach Hennef gemacht und im dortigen Stadtkern befindet sich ein sehr schönes historisches Rathaus mit einem modernen Anbau.

Da man offensichtlich Platzmangel hatte, baute man als Zubau zum historischen Rathaus von 1912 ein Langgebäude hinter dem historischen Rathaus plus eine Überführung über die Straße mit einem modernen vierstöckigen Betonbau oben drauf.

Ich liebe diese symmetrischen Gebäude aus Sichtbeton mit Ihren vielen Fenstern aus Glas. Für mich strahlt dieser Zubaue Klarheit und Transparenz einer modernen Stadtverwaltung aus.

Das Gebäude inklusive des Langhauses wurde von den Kölner Architekten Peter Böhm geplant und für 20 Millionen Euro gebaut. Seit der Eröffnung des Gebäudes befinden sich wieder alle Dienstleistungen des Rathauses unter einem Dach.

Bei den von mir fotografierten Gebäudeteilen war vor allem der Umgang mit den Stürzenden Linien eine wahre Herausforderung. Der Abstand zwischen Aufnahmeort und den Gebäuden war leider nur sehr kurz und so musste ich bei Regenwetter Überkopf und ohne Stativ fotografieren.

Da werde ich bei besserem Wetter sicher noch einmal hinfahren und die Lichtverhältnisse und den idealen Standpunkt für die perfekte Aufnahme auskundschaften.

Stay tuned!

Euer Gerhard

Links:

http://www.german-architects.com/de/Peter_Boehm_Architekten

http://hennef.de/index.php?id=1365

Rahaus Hennef 1912 Rathaus Hennef 1999

 

Buch Rezension: Architektur für Einsteiger

Wenn man Grundlagen der Fotografie lernen und verstehen möchte, so gibt es neben der reinen technischen Betrachtung auch den künstlerischen Zugang (Bildgestaltung, Perspektive, Lichtführung).

Der künstlerische Zugang zur Fotografie ist wahrscheinlich der wichtigere, weil die Perzeption des Bildes durch den Betrachter weniger eine technische, denn mehr eine kulturgeschichtlich geprägte Wahrnehmung und Interpretation des abgebildeten Motivs ist.

Einen Tipp den ich von Profifotografen erhalten habe, war der Hinweis, dass man Museen besuchen und sich mit der Geschichte und den Regeln der diversen Kunstepochen, welche unsere Wahrnehmung geprägt haben auseinandersetzen sollte. Das selbe gilt auch für Fachbücher die dieses Wissen vermitteln wollen.

Nachdem ich mich verstärkt für Architektur Fotografie interessiere, hab ich mir vor Kurzen das Buch ‚Architektur für Einsteiger‚ gekauft und mich in die Grundlagen der Architektur eingelesen. Das Buch hilft mir die fotografierten Gebäude in Ihrer Substanz besser zu erfassen und die Gedanken des Architekten beim Entwurf des Gebäudes besser zu verstehen.

Die bewusste Auseinandersetzung mit Form, Inhalt, verwendeter Materialien und zeitlicher Einordnung der Bausubstanz schafft die notwendige Verbindung zwischen dem Gebäude, den Gedanken des Architekten und Bauherrn und mir als Fotografen.

Die Autoren Rolf Schlenker und Katrin Grünewald legen ein kurzweilig geschriebenes Buch vor, welches anhand von den neuen wichtigsten Architektur-/Kunstepochen die geschichtliche Entwicklung der Architektur einfach erklären und spürbar machen. Zudem werden die wichtigsten Baumaterialien und deren Verwendung anhand von praktischen Beispielen und hinterlegten Illustrationen und Fotos erklärt.

Das im ‚Belser‘ Verlag erschiene Buch bietet die ideale Ergänzung zu meinen bereits vorhandenen Büchern zu Kunstgeschichte und Fotografie und liefert zudem einige geschichtliche Aspekte der Architektur die mir ohne dieses Buch verborgen geblieben wären.

Ich möchte dieses Wissen jetzt bewusster beim Fotografieren von Architektur einsetzen und in der Bildsprache zur Geltung bringen und empfehle dieses Buch zum Lesen.

Wie ist Euer Zugang zur Fotografie? Wie lernt Ihr?

Stay tuned!
Euer Gerhard

Zum Buch:
Autoren: Rofl Schlenker in Zusammenarbeit mit Katrin Grünewald
Verlag: Belser
ISBN: 978-3-7630-2588-6

Architektur für Einsteiger

Architektur für Einsteiger

Die Zoofotografen

Ein Besuch der Zoom Erlebniswelt in Gelsenkirchen war eine gute Gelegenheit wieder ein paar Fotos zu schießen. Nachdem ich zur Zeit ohnehin keine Brennweite über 105mm besitze und die DSLR wiederum nicht mit mir herumschleppen wollte, entschied ich mich für meine Kompaktkamera.

Fotografische Motive gab es in diesem toll gestalteten Zoo genug und so konnte ich fröhlich drauf los knipsen. Zwei Dinge habe ich mir beim Tiere fotografieren gemerkt. Tiere bewegen sich bekanntlich sehr schnell, man braucht also viel Geduld um den richtigen Moment zu erwischen und gleichzeitig muss man bei entsprechend kurzer Verschlusszeit schnell fokussieren und abdrücken können.

Nachdem es vor Ort sehr schwül war und ich ohnehin ein ungeduldiger Mensch bin, die Kamera aufgrund Ihrer Kompaktheit logischerweise auch nicht schnell genug fokussieren konnte, gelang mir natürlich nicht jedes Motiv mit der gewünschten Bildaussage. Die zwei Bilder die mir am besten Gefallen möchte ich Euch jedenfalls nicht vorenthalten.

Bei näherer Beobachtung der Zoobesucher sind mir zudem zwei Fotografen Typen aufgefallen:

• Die ‚ZuVielGeldinderTascheHaber‘:  
Vor Ort waren überdurchschnittlich viel Hobbyfotografen mit Objektiven jenseits der 2.500,– EURO Grenze die den Zoo gar nicht bewusst wahrnehmen konnten.
Diese Fotografen Typen waren bei jedem Gehege nur zwischen fünf und zehn Sekunden vor Ort und knipsten was das Zeug hielt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass bei solch einem hastigen Fotografieren eine bewusste Bildaussage zu einem Motiv entstehen kann. Ich glaube vielmehr, dass es hier um die bekannte Materialschlacht ‚Wer hat die beste Kamera mit dem teuersten Objektiv ?‘ geht.

• Die ‚Smartphonefotografen‘:
Ich find die Körperhaltung der Smartphonefotografen höchst amüsant. Da sieht man Menschen jeglichen Alters die mit Smartphones alle möglichen und unmöglichen verrenkten Körperhaltungen einnehmen weil sie das kleine Display bei zu viel Sonne nicht mehr sehen können, oder die Arme in die Höhe oder Tiefe strecken um das Motiv wenigstens irgendwie einzufangen.
Wäre ich Karikaturist, würde ich Stundenlang im Zoo sitzen um all diese Menschen beim Fotografieren abzuzeichnen. Für den Streetfotografen könnten das auch spannende Motive sein, oder? Wäre auch einmal spannend zu erkunden wie viele Facebook Posts so pro Minute aus dem Zoo erstellt werden?

Ich kann mir vorstellen, daß Anthropologen und Soziologen genügend Studieninhalte vor Ort im Zoo finden würden. Menschen wie ich mit einer Kompaktkamera arbeiten müssen wohl schon zu den besonders unter ‚Artenschutz‘ zu stellenden Fotografentypen gehören, oder?

Viel Spaß beim Zoobesuch wünscht und wie immer ‚Stay tuned‘

Euer Gerhard

Link:

Zoom Erlebniswelt: www.zoom-erlebniswelt.de

 

Über Hummeln und Architektur

Das Dauer verregnete Wetter der letzten Tage lud nicht besonders zur Fotografie im Freien ein und dennoch nutzte ich das letzte Quäntchen Sonne am vergangenen Sonntag. Ich hatte mir fest vorgenommen einmal die Bonner Museumsmeile zu erkunden und ein paar Probeaufnahmen von der dortigen Architektur zu schießen.

Die dortige Architektur ist aufgrund Ihrer modernen und nüchternen Art einerseits total mein Geschmack und andererseits ist der Raum um die Gebäude so aufgeräumt, daß man das eigentliche Motiv nicht besonders freistellen bzw. hervorheben muss.

Ich muss dort noch ein zweites mal mit meinem Stativ hin und weitere Aufnahmen machen. Das angehängte Foto gibt schon einen ersten Eindruck von den sich darbietenden Motiven. Besonders die Jalousien der Fenster finde ich Aufgrund der unterschiedlich verlaufenen Schatten höchst spannend. Sie schaffen zur ansonsten ruhenden Architektur die notwendige Dynamik und Spannung im Bild.

Das Bild mit der Hummel auf der Sonnenblume ist an sich nichts besonderes, aber ich bin immer wieder überrascht welche Ergebnisse mit einer kleinen Kompaktkamera unter Verwendung des Automatikmodus erzielt werden können. Das Bild ist bis auf den Copyright Schriftzug gänzlich unbearbeitet und ich schätze die Flexibilität entscheiden zu können, ob ich eine schwere DSLR Ausrüstung mit mir schleppen, oder schnell eine Kompaktkamera einsetzen möchte.

Stay tuned!
Euer Gerhard

Link zur Museumsmeile:

http://de.wikipedia.org/wiki/Museumsmeile

sich Zeit lassen

Kürzlich hatte ich darüber geschrieben, dass es Sinn macht, manche Bilder einfach einmal liegen und wirken zu lassen, bevor man diese bearbeitet und veröffentlicht. Heute sah ich ein Schwarz/Weiß Bild eines Fotografen und hatte sofort mein eigenes Motiv, welches ich noch nicht entwickelt hatte in diesem Stil vor meinem geistigen Auge.

Das Bild lag jetzt fast ein Jahr unbearbeitet als RAW am Laufwerk und nun habe ich es in Schwarz/Weiß umgesetzt. Die liebe Krissi bekommt durch dieses Bild ganz eine andere Anmutung und ich bin froh, dass ich mir Zeit gelassen habe.

Viel Spaß beim sich Zeit lassen!
Euer Gerhard

Krissi

Krissi