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Zitat der Woche (13)/Hermann Krone

Hermann Krone Selbstporträt 1858 (01)

Hermann Krone, via Wikimedia Commons


 

Im Licht. Durchs Licht. Zum Licht.


Hermann Krone (* 14. September 1827 in Breslau; † 17. September 1916 in Laubegast) war ein deutscher Fotograf, Wissenschaftler, Hochschullehrer und Publizist. Er gründete das Historische Lehrmuseum für Photographie in Dresden und gilt als einer der bekanntesten und besten Fotografen des 19. Jahrhunderts.

Krone, geboren als Sohn eines Lithografen und Enkel eines Buchdruckers nahm nach dem Besuch des St. Elisabeth-Gymnasiums in Breslau an der Universität Breslau 1843 ein naturwissenschaftliches Studium auf. Bereits im ersten Semester begann er mit fotografischen Experimenten und dem Eigenbau einer Kamera.

Ab 1849 studierte er dann an der Dresdner Kunstakademie und war für kurze Zeit ein Schüler Ludwig Richters. 1851 eröffnete er in Leipzig ein Fotoatelier. Da er dort jedoch als Preuße ein „Ausländer“ war, wurde er bereits nach wenigen Monaten ausgewiesen und musste das Atelier an die Fotografin Friedericke Pommer abgeben. Krone siedelte darauf hin nach Dresden über, erlangte das Dresdner Bürgerrecht und eröffnete 1853 in Dresden erneut ein Fotostudio sowie nun auch eine private fotografische Lehranstalt.[2] Seine 1853 aufgenommene Serie des Elbsandsteingebirges ist für Sachsen der Beginn der Landschaftsfotografie.

 


1856 fertigt Hermann Krone in der Sächsischen Schweiz eine der frühesten fotografischen Höhlenaufnahmen der Welt (KRONEHÖHLE, Sächsischer Höhlenkataster Nr. SH-57). Er gilt neben seinen epochalen fotografischen Leistungen als ein Begründer wissenschaftlicher Höhlenforschung Sachsens, er nahm genetische Studien und anthropospeläologische Arbeiten vor. Im wissenschaftlichen Verein ISIS berichtete er zusammenfassend über „Höhlen, Thore und Grottenbildungen in dem Sächsisch-böhmischen Elbtalgebirge“, legte Sinter aus Sandsteinhöhlen vor und machte mittelalterliche Funde in der später nach ihm benannten KRONEHÖHLE. Mit einer Reihe von Beispielen erläutert er seine Gedanken zu einer Art Kondenswasserkorrosion in beschatteten Nischenbereichen.

Ab 1870 bis 1907 hielt er Vorlesungen und Praktika zur Fotografie am Polytechnikum, der späteren Technischen Hochschule Dresden. Zum Professor wurde er 1895 ernannt. Hermann Krone arbeitete mit den frühen Verfahren der Daguerreotypie und Kalotypie sowie später mit industriell gefertigten Fotomaterialien.
Für Lehrzwecke legte er eine große Sammlung von Fotografien der unterschiedlichsten Verfahren an, die einen hohen kulturhistorischen Wert hat. 1907 übergab er diese Sammlung dem Wissenschaftlich-Photographischen Institut der Technischen Hochschule Dresden, dem heutigen Institut für Angewandte Photophysik der TU Dresden.
Zusammen mit seinem Sohn Johannes Krone nahm er im Jahr 1874 als Fotograf an einer deutschen Expedition auf die Aucklandinseln teil, die der Beobachtung des Venustransits vom 9. Dezember 1874 die der Beobachtung des Venustransits vom 9. Dezember 1874 diente. Über diese Expedition verfasste er einen unter dem Titel Vater und Sohn auf Weltreise erschienenen Bericht.

Hermann Krone starb 1916 in Laubegast bei Dresden. Sein Grab auf dem Trinitatisfriedhof ist nicht erhalten.

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Zitat der Woche (12) / Helmut Newton

Helmut Newton Grave headshot crop

Quelle: By Ralf Liebau, stimmte der Veröffentlichung unter GNU zu, cropped Beyond My Ken (Own work) [GFDL or CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons


„I don’t give a fuck about culture.“

Quelle: ARTdokumentation – Helmut Newton,2004


Helmut Newton [ˈnjuːtn̩] (ursprünglich Helmut Neustädter; * 31. Oktober1920 in Berlin; † 23. Januar2004 in Los Angeles) war ein deutsch-australischer Fotograf.

Helmut Newton wurde 1920 als Sohn einer wohlhabenden jüdischen Knopffabrikantenfamilie in Berlin unter dem Namen Helmut Neustädter geboren. Bis 1936 besuchte er das Gymnasium, welches er aber abbrach, nachdem er schon zu dieser Zeit mehr dem Schwimmen, den Mädchen und dem Fotografieren zugetan war. Er begann im selben Jahr bei der damals bekannten Berliner Fotografin Yva (Else Neuländer-Simon) eine Lehre als Fotograf. Nach einem Berufsverbot musste sie 1938 ihr Atelier schließen und zählte später zu den Opfern des Nationalsozialismus. Zu der Zeit, kurz nach seinem 18. Geburtstag, am 5. Dezember 1938, flüchtete Newton vor den Nazis aus Deutschland in Richtung Singapur. Dort arbeitete er zwei Wochen lang als Bildreporter bei der The Straits Times, bevor er wegen „Unfähigkeit“ entlassen wurde.

Die Kriegsjahre ab 1940 verbrachte er in Australien, wo er zunächst als LKW-Fahrer bei der Armee und beim Eisenbahnbau arbeitete. 1945 eröffnete er ein Fotostudio in Melbourne. Ein Jahr später nahm er die australische Staatsangehörigkeit an. 1948 heiratete er die Schauspielerin June Browne (Schauspielerpseudonym June Brunell, da es schon eine Schauspielerin mit dem Namen June Browne gab), mit der er bis zu seinem Tod zusammenlebte. Sie war seit den 1970er Jahren selbst als Fotografin unter dem Pseudonym Alice Springs tätig.

Ab 1956 arbeitete Helmut Newton für die australische Ausgabe der Vogue, die sein Hauptarbeitgeber wurde. Nach und nach verpflichteten ihn auch die französische, italienische, amerikanische und die deutsche Ausgabe, sowie auch weitere Modezeitschriften. Seit den 1970er Jahren war Newton einer der begehrtesten und teuersten Mode-, Werbe-, Porträt- und Aktfotografen der Welt. 1976, als Newton bereits 56 Jahre alt war, erschien sein erster Bildband White Women, der kurz nach der Veröffentlichung mit dem Kodak-Fotobuchpreis ausgezeichnet wurde.

Seit 1981 lebte Helmut Newton mit seiner Frau June Newton in Monaco – die Wintermonate verbrachte das Paar in Los Angeles. Newton starb im Alter von 83 Jahren in der Nacht vom 23. auf den 24. Januar 2004 nach einem Verkehrsunfall mit seinem Cadillac in Los Angeles im Cedars-Sinai Medical Center. Sein Wunsch war es, in seiner Geburtsstadt Berlin beigesetzt zu werden. Am 2. Juni 2004 wurde seine Urne in einem Ehrengrab auf dem III. Städtischen Friedhof Stubenrauchstraße in Berlin-Friedenau in der Nähe des Ehrengrabes von Marlene Dietrich beigesetzt. Unter den Trauergästen waren unter anderem Bundeskanzler Gerhard Schröder, Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit und der britische Schauspieler Roger Moore.


Links:
Helmut Newton Stiftung
Helmut Newton – Bildbände
Aktuelle Helmut Newton Ausstellungen

 

 

 

 

 

Zitat der Woche (11) / Henri Cartier-Bresson

Henri Cartier-Bresson widely regarded as one of the great photographers of the 20th century has died aged 95 file photograph

Henri Cartier-Bresson Foto
by: REUTERS/Charles Platiau


„Fotografieren ist wie Bogenschießen: richtig zielen, schnell schießen, abhauen.“


Henri Cartier-Bresson (* 22. August 1908 in Chanteloup-en-Brie, Département Seine-et-Marne, Frankreich; † 3. August 2004 in Montjustin, Provence) war ein französischer Fotograf, Regisseur, Schauspieler, Zeichner, Maler und Mitbegründer der Foto-Agentur Magnum. Er wurde durch seine künstlerische Schwarzweißfotografie bekannt. Im Zweiten Weltkrieg entkam er zweimal aus deutscher Kriegsgefangenschaft und fotografierte die Befreiung von Paris. Weiterlesen

Zitat der Woche (10) / Richard Avedon

Richard Avedon
Foto by: Andy Bey, Herb Jordan at Avedon’s Studio 2004

 

„Ohne Fotografie ist der Moment für immer verloren, so als ob es ihn nie gegeben hätte.“

 


Richard Avedon (* 15. Mai 1923 in New York City; † 1. Oktober 2004 in San Antonio, Texas) zählt zu den bedeutendsten Fotografen des 20. Jahrhunderts.

Richard Avedon wurde als Kind russisch-jüdischer Immigranten am 15. Mai 1923 in New York City geboren. Avedon trat mit 14 Jahren als Schriftsteller (mit James Baldwin) hervor; nach der Militärzeit studierte er bei Alexey Brodovitch in New York am Design Laboratory. Den ersten Auftrag erhielt Avedon von der begabten Fotografin Lillian Bassman, die für Junior Bazaar als künstlerische Leiterin tätig war. 1946 gründete er das Richard Avedon Studio in New York und belieferte fortan den New Yorker mit Porträtfotografien. Von 1945 bis 1965 war er als Fotograf für die Modezeitschrift Harper’s Bazaar tätig wo er stark durch den Stil der Fotografin Louise Dahl-Wolfe geprägt wurde. Ab 1947 arbeitete Avedon auch für Vogue. Er galt fortan als das Wunderkind der Modefotografie. Bereits 1950 verlieh ihm der Art Directors Club in New York die Highest Achievement Medal. 1957 wurde Avedons Karriere in dem Musical Ein süßer Fratz verfilmt.Fred Astaire spielte dabei die Rolle des Modefotografen „Dick Avery“. Avedon selbst arbeitete als visueller Berater am Film mit.

Avedon wurde zunächst als Modefotograf bekannt, wo er durch seine fantasievolle Gestaltung wegweisend wirkte. Er war der erste, der das Studio verließ und Haute Couture in alltäglicher Umgebung darstellte. Am bekanntesten ist ein Bild zur Dior-Collection geworden, auf dem das US-amerikanische Fotomodell Dovima in einem Stall vor angeketteten Zirkuselefanten posiert.

Neben der Mode- wandte er sich der Porträtfotografie zu. Wie breit sein Interessengebiet ist, zeigt unter anderem seine Dokumentation der Bürgerrechtsbewegung im Süden der USA im Jahr 1963. Avedon ging aber auch in Kliniken, porträtierte dort Geisteskranke und, als bitteres Statement gegen den Krieg, vietnamesische Kinder, die im Krieg von Napalm verbrannt worden waren. Dies ist das einzige Mal, dass in seinen Bildern Gewalt zu sehen ist, denn er war der Überzeugung, dass Bilder von Gewalt nur wieder Gewalt erzeugen.

Avedon starb am Freitag, dem 1. Oktober 2004, an den Folgen einer Hirnblutung in Texas mit 81 Jahren. Er war unterwegs für eine Wahlkampf-Reportage.

Quelle: Wikipedia


Links:


 

Zitat der Woche (9) / Karl Lagerfeld


„Was ich an Fotos mag, ist, dass sie einen Moment festhalten, der für immer weg ist und den man unmöglich reproduzieren kann.“


Aktueller Bildband: 
Choupette: Aus dem Leben einer Katze an der Seite von Karl Lagerfeld


 

Karl Otto Lagerfeld (* 10. September 1933 in Hamburg) ist ein deutscher Modeschöpfer, Designer, Fotograf und Kostümbildner.

Neben der Mode und der Kostümbildnerei entdeckte Lagerfeld 1987 die Fotografie als neues Betätigungsfeld. 1996 erhielt er für seine Arbeiten den Kulturpreis der Deutschen Gesellschaft für Photographie.[104] Vom 11. November 2006 bis 18. Februar 2007 wurden 350 Fotografien und Multimedia-Installationen Lagerfelds in der Berliner Galerie C/O Berlin ausgestellt. Unter dem Titel One Man Shown zeigten sie alle das US-amerikanische Fotomodell Brad Kroenig, das der Designer entdeckt und gefördert hatte. Die klassischen Schwarzweiß-Porträts, die in einem Zeitraum von dreieinhalb Jahren entstanden und sowohl Modeaufnahmen als auch Aktfotografien einschlossen, waren beim Publikum erfolgreich.

Die Kritik reagierte verhalten und teilweise ablehnend auf die fotografischen Studien Lagerfelds. Während das Magazin Der Spiegel die Gleichförmigkeit der Bilder anprangerte und attestierte, dass der Modeschöpfer auch Langeweile perfekt verkaufen könne, kritisierte der US-amerikanische Star-Fotograf David LaChapelle Lagerfeld als „Dilettanten“, welcher der Geschichte der Fotografie nichts Neues hinzuzufügen hätte. Lagerfeld war u. a für die Werbekampagne der Champagnermarke Dom Pérignon verantwortlich und arbeitete dabei wieder mit Claudia Schiffer zusammen. Für den Volkswagen-Konzern inszenierte er die Werbung für das Phaeton-Modell und ist ebenfalls im Werbefilm für eine Sonderedition des Golf zu sehen.

Für die Märzausgabe 2011 des deutschen Playboy fotografierte er Natalia Wörner. In einer modernisierten Fotostory des antiken Mythos von Daphne und Chloe nach dem griechischen Dichter Longus inszenierte er die beiden Models Baptiste Giabiconi und Bianca Balti vor der Naturkulisse Südfrankreichs. Der Bildband Moderne Mythologie aus dem Jahr 2013 zeigt Lagerfelds Vorstellung des idyllischen Lebens in monumentalen Schwarzweiß-Fotografien, angelehnt an die klassische Textquelle.

Quelle: Wikipedia

 

Zitat der Woche (7) / John Sexton

„Bilder, welche Du gemacht hast haben Einfluss auf die, welche du machen wirst. So ist das Leben!“

John Sexton (Geboren 1953) ist ein US Amerikanischer Fotograf der sich auf Schwarz/Weiß Fotografie spezialisiert hat. Sexton arbeitete von 1979 bis 1984 für den berühmten Fotografen Ansel Adams. Zuerst arbeitete er für Adams als technisch-, fotografischer Assistent und später als technischer Berater.

John Sexton unterrichtet in zahlreichen fotografischen Workshops, Universitäten und Museen. Bekannt sind Sextons Bilder unter anderen auch durch seine zahlreichen Ausstellungen und Erwähnungen in Presseberichten internationaler Fotografie Magazine.


Ich habe dieses Zitat für den heutigen Blog Beitrag ausgewählt, weil mir dieses Zitat sehr gut gefällt. Ich bin der Überzeugung, dass jedes einzelne Bild zur fotografischen Entwicklung des fotografischen Auges und dessen Umsetzung in der Bildgestaltung beiträgt.


Homepage: John Sexton
Ansel Adams: gerhardposch.com – Zitat der Woche (5) 
Quelle: Wikipedia
Conversation with John Sexton

Zitat der Woche (6) / Andreas Feininger

„Die Tatsache, dass eine (im konventionellen Sinn) technisch fehlerhafte Fotografie gefühlsmässig wirksamer sein kann als ein technisch fehlerloses Bild, wird auf jene schockierend wirken, die naiv genug sind, zu glauben, dass technische Perfektion den wahren Wert eines Fotos ausmacht.“

Andreas Bernhard Lyonel Feininger (* 27. Dezember 1906 in Paris; † 18. Februar 1999 in New York) war ein bedeutender Fotograf, Lehrer der Fotografie und Architekt im 20. Jahrhundert. Er ist Sohn des Malers Lyonel Feininger.

Feiningers bekannteste Fotos entstanden unter Verwendung von Fachkameras mit Teleobjektiven mit sehr langer Brennweite, die Feininger teilweise selbst baute. Auf diese Weise konnte er großen Abstand von seinen Motiven halten und die tatsächlichen Größenverhältnisse darstellen. Das gelang ihm auf beeindruckende Weise, und viele seiner Fotos, vor allem von seiner neuen Heimatstadt New York City, wurden weltberühmt. Einen weiteren Schwerpunkt bildeten seine durchkomponierten Makroaufnahmen von Naturdetails.

Quelle: Wikipedia: Andreas Feininger