Archiv des Autors: wurfmaul78

Schwarz Weiss mit der Zenit 12XP

Seit geraumer Zeit beschäftige ich mich neben der digitalen DSLR vermehrt mit der Schwarz/Weiß Fotografie. Ich habe bei einem meiner letzten Besuche in meiner Heimat Tirol eine alte Zenit 12XP mit einem Helios 58mm 1:1.2 aus dem Dachboden geholt.

Die Kamera ist äußerst robust und bietet keinerlei Automatismen wie zum Beispiel Autofokus, Blendenpriorität oder automatische Motivprogramme. Die Belichtungsmessung erfolgt via zweier LED Lichter im Sucher welche ausschließlich anzeigen ob das Motiv unter- oder überbelichtet ist. Die Blitzsynchronisationszeit liegt bei einer 30stel Sekunde und macht den Einsatz eines Stativs bei Blitzaufnahmen zwingend notwendig.

Das Helios Objektiv besticht besonders durch sein samtweiches Bokeh bei Offenblende und einer sehr feinen Zeichnung bei geschlossener Blende ab F 8.0 (….bei welcher die Sonne bekanntlich lacht).  Verschiedene Berichte im Netz stellen das Objektiv als ‘billige’ Kopie des Carl Zeiss Bioptar dar, diesen Begriff ‚Billig‘ kann ich in keinem Fall bestätigen.

Ich verwende die Kamera bisher mit einem Illford XP-2 Film und bin von den ersten Ergebnissen begeistert. Man kann das von mir fotografierte Bild mit den Steinen prima als Textur zur Weiterverarbeitung in Adobe Photoshop verwenden.

Die Schwarz/Weiß Fotografie mit einer solch alten Kamera ermöglicht mir eine bewusste Entschleunigung und fordert von mir eine stärkere Konzentration auf Motiv und Bildwirkung. Der knackige Klang des Auslösers in Verbindung mit dem robusten Look and Feel der Kamera trägt zu dem einiges zur absoluten Lust auf diese Art der Fotografie bei.

Wann waren Sie beispielsweise das letzte mal bei Ihrem bevorzugten Foto Fachhändler und haben wie beim Christkind mit leuchtenden Augen auf einen entwickelten Film aus Ihrer Filmdose gewartet? Ich kann Ihnen nur sagen, dass war ein schöner Moment wie ich die Bilder nach so langer Analog Fotografie Abstinenz in der Hand hatte.

Wer mehr über Zenit Kameras und deren technische Daten lesen möchte ist hier genau richtig aufgehoben

Stay tuned
Euer Gerhard

P.s.: Die Textur gibt es bei entsprechender Anfrage und Nennung der Quelle ohne Copyright Zeichen und Namen zur freien Verwendung

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Schweinebraten

01.11.2013

Heute hat mir mein Schatz einen herzhaften Schweinebraten gekocht. Verfeinert und serviert wurde der Schweinebraten mit Semmelknödeln, Rotkraut und einer würzigen Zwiebelsauce.

Für diesen verregneten und gleichzeitig grauen Allerheiligen Tag das ideale Essen.

Stay tuned
Euer Gerhard

Schweinebraten Schweinebraten mit Rotkraut

Gastbeitrag: Ente gut – Alles gut

Hallo Gerhard,
 
mir ist eben Dein neuer Blog aufgefallen. Deine Themenkombination Essen und Fotografieren sprechen mich persönlich an.
Also schreibe ich spontan ein paar Zeilen, um Deinem Blog ein bisschen Leben einzuhauchen. Hoffentlich motiviere dies auch
andere zu einer netten Diskussion über die schönen Dingen des Lebens.
 
Endlich findet man mal jemanden, der es verstanden hat, dass man die Welt nicht durch hitzige Diskussionen mit erhobenem
Zeigefinger und Schuldzuweisungen verändern kann. Nein, es sind doch stets die kleinen, vermeintlich unscheinbaren Dinge,
die für die richtige Würze in unserem Leben sorgen. Essen und Fotografieren zählen in meinem Leben im besonderem Maße
dazu. Nur zufriedenen und ausgeglichenen Menschen gelingt es, die Welt positiv zu bewegen.
 
Leider habe ich aktuell kein Foto zum Thema Essen bzw. Kochen parat. Man möge mir das verzeihen ;-). Alternativ biete ich Euch
ein Rezept für die Zubereitung von Ente. Denn Ente gut Alles gut!

Zutaten:
2 Entenbrustfilets, 2Schalotten, 25g Butter, 1TL Pflanzenöl, 1/4l Rotwein,2 EL Preiselbeeren, 3EL Creme fraiche, Salz, Thymian, Pfeffer

Zubereitung:
Filets waschen und gut abtrocknen. Schalotten schälen, fein hacken und in Butter sowie  Öl scharf anbraten. Sobald die Schalotten
glasig werden mit Rotwein ablöschen. Preiselbeeren sowie Creme fraiche dazugeben und etwas einkochen (reduzieren lassen).
Mit Salz und Thymian abschmecken. Schon ist die Soße fertig.
Entenbrüste auf Fettseite ca. 6 Minuten scharf anbraten. Sobald die Haut krustig ist, salzen und pfeffern. Die andere Seite bei
etwas reduzierter Hitze ebenfalls 6 Minuten braten lassen.
 
Fleisch in dicke Scheiben schneiden und mit Soße servieren
 
Tipp: Als Beilage Wildreis mit Gemüsebouquet servieren.
 
Viel Vergnügen Euer
Ulrich
P.S.:
1.  Das unser Rezept „gefährlich gut“ ist wissen auch die Enten (siehe Foto 1). 2. Wichtig! Ein gutes Essen gelingt nur mit guten Zutaten. Also spart weder am Wein (siehe Foto), noch an der Ente.
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Würziger Djuvec Reis

Zur Hauptspeise Cevapcici gab es gestern den selbstgemachten Djuvec Reis.

Rezept: (für ca. 4 Personen)
+ 2 Knoblauch Zehen
+ 1 Zwiebel
+ 1 Paprikaschote
+ Erbsen (optional)
+ Reis
+ Speiseöl
+ Salz, Pfeffer, Paprika + Chillipulver, Tomatenmark
+ 3/4 Schale Reise

1.) Zwiebel würfelig schneiden; Knoblauchzehe presen
2.) Paprikaschote würfelig schneiden
3.) Öl in Pfanne erhitzen
4.) Knoblauch und Zwiebel beigeben
5.) Reis beigeben und durchsichtig anschmoren lassen
6.) Paprika beigeben
7.) Genügend Wasser dazugeben und aufkochen lassen
8.) Mit Salz, Pfeffer, Chillipulver und zwei Esslöffel Tomatenmark abschmecken
9.) Reis ca. 20 – 25 Minuten köcheln lassen

Djuvec Reis

Gerhard Posch

Gerhard Posch

2013-10-26

Lieber Leser,

mit meinem ersten Blogeintrag bin ich nun in die online Welt der Blogger eingestiegen. Ich wünsche mir, dass Du mich durch das lesen dieses Blogs künftig bei meinem Hobby Fotografie begleitest und ich bei Dir das Interesse an meiner Art der Fotografie wecken kann.

Gib mir Feedback zu meinen Blogeinträgen und kontaktiere mich wann immer Du auch möchtest. Ich freu mich!

Stay tuned!
Gerhard