Schlagwort-Archive: Kontrast

Reisebericht KOS – Teil 3

Sanfter warmer Wind wehte uns heute über den ganzen Tag entgegen und wir genossen die angenehmen Temperaturen. Gleich am Morgen begaben wir uns zu den zwischen den Gebäudegruppen innen liegenden Pools und schwammen unsere ersten Längen. Die innen liegenden Pools haben den großen Vorteil, dass sie nicht so von den Urlaubsgästen überlaufen sind und eine gute Schwimmdistanz in der Länge aufweisen. Meistens sind genügend Liegen frei, wir suchten uns wie immer die ruhigeren Plätze aus, da wir die Dauerbeobachtung anderer Gäste möglichst vermeiden wollen.

img_4234

Zu Mittag nutzen wir die Gelegenheit und erkundigten uns über die öffentlichen Verkehrsmittel in der Umgebung. Wir haben Tickets für Fahrten nach Tigaki und nach Kos Stadt gekauft und wollen diese am Freitag besuchen. In der direkten Umgebung des Hotel Astir Odysseus gibt es je in Fahrtrichtung KOS und Tigaki eine Bushaltestelle die fußläufig innerhalb ein paar Minuten erreichbar ist.

Zu dieser Uhrzeit kann man tolle Schattenspiele in der Hotelanlage beobachten, diese wollte ich für Euch einfangen. Mir war es dabei wichtig, dass sowohl die Schatten als auch die Lichter möglichst korrekt belichtet sind. Dies stellte mich mit meiner kleinen Kompaktkamera vor eine spannende Herausforderung. Ich musste die Bild-wichtige Aussage herausarbeiten und gleichzeitig entscheiden, welche Bestandteile des Bildes wegfallen, oder weniger deutlich betont werden sollten. Ich hielt mich an den alten Lehrsatz, belichtete auf die Lichter und fotografierte die verschiedenen Motive.

img_4220

(c) gerhardposch.com

img_4213

(c) gerhardposch.com

img_4230

(c) gerhardposch.com

 

Am Nachmittag verbrachten wir noch einige Zeit am Meer und ich erkundete die betonierten Kriegsrelikte, vermutlich aus dem zweiten Weltkrieg, die hier am Strand allgegenwärtig sind. Im inneren dieser teilweise zerstörten Schießscharten konnte ich nach meinem Dafürhalten verrostete Lafetten für Maschinengewehre identifizieren, eine genauere Geschichte zu diesen Bunkeranlagen konnte ich zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht in Erfahrung bringen. Es ist fast schon gespenstisch wie Nah Vergnügen und Leid beieinanderliegen.IMG_4245.JPG

Leider hatte ich kein Ministativ in meinen Koffer eingepackt, dadurch konnte ich bis jetzt noch keine Abendaufnahmen von den eindrucksvoll beleuchteten Hotelanlagen für Euch aufnehmen.

Morgen Abend geht es nach Tigaki, in diesem Blog lest Ihr dann mehr dazu.

Stay tuned
Euer Gerhard

Werbeanzeigen

Das Bonner Office Port an der Friedrich-Ebert-Allee

Schon seit einigen Wochen hatte ich mir überlegt, einen Bürokomplex an der Bonner Friedrich-Ebert-Allee zu fotografieren. Gestern hab ich mich aufgemacht und das Motiv fotografiert.

Nachdem ich das Foto auf meinem Facebook Profil veröffentlicht hatte, kamen die ersten Fragen wie dieses Bild entstanden sei. Die einen sprachen von HDR, die anderen von Retouche und so stelle ich hier das Rezept für dieses Foto online.

Es war ungefähr 16:00 Uhr, die direkte Mittagssonne war vorüber und somit war die ideale Fotozeit gekommen. Ich stellte das Stativ in der Mitte der im Vordergrund befindlichen Brücke auf und maß mit dem in der Kamera integrierten Belichtungsmesser den blauen Himmel ab.

Ich hielt mich an den Fotografen Tipp:

‚Belichte immer auf die Lichter und nicht auf die Schatten‘

Bei dieser Messung erhielt ich bei Blende 11 einen Messwert von 1/180s Sekunde. Ich wählte den ‚Manuellen‘ Modus der Kamera mit diesen Wert, änderte den Bildausschnitt, fokussierte auf den Bild wichtigen Teil. Ich stellte den Auslöse Timer der Kamera auf zehn Sekunden um kein verwackeltes Bild zu erhalten.

Zur Nachbearbeitung:

  • Entwicklung der RAW Datei (Roh Version ) in Adobe Photoshop

    • Sättigung erhöht

    • Mittleren Kontrast gewählt (S-Kurve)

    • Schatten auf der Brücke via Verlauf reduziert

    • Schärfe auf 80 angehoben

  • Feinbearbeitung in Photoshop

    • Hochpassfilter angewandt

    • Schrift mit meinem Namen integriert

Die Photoshop Bearbeitung hat maximal 5 Prozent des Bildes ausgemacht. Vielmehr war der Umgang mit dem Licht, der Einsatz des Stativs und eine verwacklungsfreie Aufnahme wichtig.

Also, alles keine Hexerei, sondern ein wenig Erfahrung und präzises Arbeiten.

Stay tuned!

Euer Gerhard

Image

Telekom Office Port