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Das Haus und die Ampel

Es gibt immer wieder Situationen in denen man ein Motiv erkennt aber nachdem man das Bild zuhause ansieht, wirkt das ursprüngliche Bild nicht so wie das Motiv vor Ort gewirkt hat.

 

Die Ursachen sind meist bekannt und mit folgenden Fragestellungen verbunden:

  • War man nahe genug am Motiv, hat man die richtige Perspektive gewählt?

  • Hat man die Bildwichtige Aussage erarbeitet?

  • Welche Emotionale Bindung hat man zum Motiv bzw. hat man vor Ort gehabt?

  • Welche Geräusche/Gerüche haben bei der Wahrnehmung des Motivs mitgespielt?

  • Uvm.

Mir ging es dem abgebildeten Haus ähnlich. Der ersten Versuche ist misslungen, weil ich den Bildausschnitt zu eng gewählt hatte. Das Bild war langweilig, hatte keine Spannung und zeigte ein einfaches Haus.

Erst als ich mich beim zweiten Versuch entschlossen hatte die Ampel und den dazugehörigen Schlagschatten auf das Bild mitaufzunehmen gefiel mir das Bild.

Die Ampel erzeugt Fragen, erzeugt Interesse:

  • Warum steht an dieser Stelle eine Ampel?

  • Welche Straße führt an dem Haus vorbei?

  • Wie spät war es ? (Schlagschatten)

  • Wo wurde das Bild aufgenommen, Griechenland, Deutschland?

  • Uvm.

Apropos Schlagschatten, bei einem Kurzurlaub in Südtirol konnte ich ebenfalls ein Bild mit einem herrlichen Schlagschatten aufnehmen und ich bin mir sicher, dass dieses Bild ebenso viele Fragen aufwirft.

In diesem Sinne, fotografiert die Motive mehrere mal, wählt neue Perspektiven, achtet auf die Linienführung, komponiert das Bild neu und gebt niemals auf bei der Suche nach dem perfekten Bild.

 

Stay tuned!
Euer Gerhard

 

 

Haus in Hangelar

Haus in Hangelar

 

Fenster in Bozen

Fenster in Bozen

Hangelar Power

Entgegen der vielfachen Weihnachtswünsche die in den letzten Tagen über diverse Social Media Plattformen, E-Mail Eingänge und per Post eingegangen sind, habe ich mich aufgemacht um einen Strommasten zu fotografieren und keine Weihnachtswünsche in die Welt zu spammen.

Wie fotografiert man einen Strommasten ohne, dass das Bild langweilig wirkt? Viele bekannte Fotografen geben immer wieder den Tipp, so nahe wie möglich an das Motiv ran zu gehen und eine ungewohnte Perspektive zu wählen.

Also habe ich mich aufgemacht, bin an den Strommasten ran gegangen und habe das Foto – fast – Kopfüber fotografiert und nachfolgend in Schwarz/Weiß umgewandelt. Ich habe einige Quer- und Hochformat Aufnahmen gemacht und das Ergebnis freut mich.

Bei nächster Gelegenheit werde ich mir einen größeren Strommasten aussuchen und weitere Perspektiven ausprobieren.

Habt Ihr schon einmal Strommasten fotografiert, wie seit Ihr ran gegangen?

Stay tuned!

Euer Gerhard

 

Exif: Canon Powershot G15,ISO 200, t 320/f 7,1 , 6,1mmImage