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Reisebericht KOS – Inselrundfahrt

Endlich Sonne! Meine Frau und ich hatten uns ganz früh am Morgen zur geplanten KOS Insel Rundfahrt aufgemacht. Pünktlich zum ausgemachten Zeitpunkt holte uns ein Doppeldecker Bus ab und da mein Magen auf Kurvenreichen Strecken gerne rebelliert, hatten wir uns gleich auf die vordersten Plätze gesetzt. Die große Busfrontscheibe bot uns einen super Überblick über die gefahrene Strecke und beim aussteigen waren wir natürlich immer die ersten.

Mario, der schon deutlich älter wirkende Busfahrer fiel uns gleich vom ersten Moment an durch seine sichere und angenehme Fahrweise auf. Der Busfahrer lenkte, manövrierte und reversierte den Bus butterweich durch die engen Gassen und wir waren erstaunt über so viel Fahrgefühl. Man hatte fast den Eindruck man säße in einem luxuriösen und super abgestimmten Jaguar der Oberklasse und mein Magen spielte mit.

Unser erstes Ziel war das Asklepieion von KOS welches als bedeutendste archäologische Ausgrabungsstätte von KOS gilt. Dort führte uns die Vortragende Monika mit Ihrem geballten altgriechischen Wissen kurzweilig durch die medizinische Realität der damaligen Zeit. Monikas Ausführungen waren so gut, dass wir uns das Leben der alten Griechen leibhaftig vorstellen konnten.  Der Vortrag wurde einmal durch eine freche Katze unterbrochen, die Handtasche von Monika verbarg wohl etwas Unwiderstehliches welches unbedingt mit der Nase und den langen Schnurrhaaren erforscht werden musste.

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…die Katze und Monika

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Antiker Tempel im Asklepieion

Nach einem kurzen Rundgang fuhren wir weiter zum Dorf Zia. Von dem auf dreihundert Meter Seehöhe gelegenen Dorf Zia eröffnet sich ein weiter Blick über die Insel KOS und das benachbarte türkischen Festland (Bodrum). Am Abend besuchen viele Touristen diesen Ort weil man dort den Sonnenuntergang besonders gut beobachten kann. Wir nutzten die Zeit zum Einkaufen von allerlei Mitbringsel und besuchten die historische Wassermühle mit der dazugehörigen Taverne.  Die Taverne ist mit viel Liebe eingerichtet und wir empfehlen jedem Besucher die hausgemachte, sehr schmackhafte Limonade auszuprobieren.

Vor der Mittagspause fuhren wir noch weiter zu einer Imkerei. Über die Imkerei gibt es nichts Besonderes zu erwähnen, für uns entpuppte sich der Besuch als primäre Verkaufsveranstaltung.

Weiter ging die Reise zum wunderschönen ‚Kamari Bay‘ Strand in Kefalos wo wir auch die Mittagspause verbrachten. Meine Frau und ich entschlossen uns dazu, der Reisegruppe nicht ins vorgeschlagene Restaurant zu folgen, sondern die nähere Umgebung alleine zu erkunden. Nach einem kurzen Spaziergang kehrten wir schließlich in die dort gelegene Rainbow Taverne zum Mittagessen ein. Das Essen in der Rainbow Taverne war ausgezeichnet, günstig und das Personal war sehr freundlich. Von dieser Taverne hat man einen tollen Blick auf den Strand und wir empfehlen die Taverne wärmstens weiter.

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…eine Perspektive auf die Rainbow Taverne

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Kamari Bay in Kefalos

Nach der Mittagspause fuhren wir noch zum in der Mitte von Kos gelegenen Ort Antimachia. In Antimachia besuchten wir ein altes traditionell griechisches Bauernhaus (Museum) und dann war der Ausflug auch schon wieder zu Ende.

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Altes traditionell griechisches Bauernhaus (Museum) in Antimachia

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Auf der Reise zurück, erhielten wir durch Monika noch einen kurzen Sprachunterricht in Griechisch und erfuhren auf unsere Nachfrage noch einiges über die überall herumstreunenden Katzen. Zurück im Astir Odysseus ging es für uns noch einmal an den Strand, der Wind hatte nachgelassen und wir konnten endlich wieder im noch immer warmen Meer schwimmen.

Stay tuned!
Euer Gerhard

 

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